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Arbeits- und Ausbildungsmarktförderung für Flüchtlinge und Unternehmen in der Altenpflege

Einstiegsqualifizierung

Eine Einstiegsqualifizierung (EQ) ist eine Maßnahme zur Vorbereitung auf eine Ausbildung. Betriebe können junge Menschen im Rahmen einer EQ an eine Ausbildung in ihrem Betrieb heranführen. Sie haben die Möglichkeit sich über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten ein Bild von den Kompetenzen und Fähigkeiten des potentiellen Auszubildenden zu machen.

Achtung

Für die Krankenpflege steht die Einstegsqualifizierung und ausbildungleitenden Hilfen leider nicht zur Verfügung. Sie sind laut §54a SGB III und §75 SGB III nicht in die Förderung eingeschlossen.

Zielgruppen für EQ-Maßnahmen sind Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber, die bis zum 30. September keine Ausbildungsstelle finden konnten sowie junge Menschen, die aktuell noch nicht in vollem Umfang für eine Ausbildung geeignet oder lernbeeinträchtigt und sozial benachteiligt sind.

Die Agentur für Arbeit fördert auf Antrag des Betriebes die Teilnahme an dieser Maßnahme der Berufsorientierung finanziell 

Wer hat Zugang?

Nach dreimonatigem Aufenthalt kann die EQ von Asylbewerbern mit einer Aufenthaltsgestattung und von geduldeten Personen angetreten werden.

Nähere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Ausbildungsbegleitende Hilfen

Mit ausbildungsbegleitenden Hilfen erhalten förderungsbedürftige Jugendliche Unterstützung. Die konkreten Maßnahmen richten sich immer nach dem Einzelfall. In enger Abstimmung mit Ihrem Betrieb, mit der Berufsschule und dem Elternhaus können das beispielsweise folgende Leistungen sein:

  • Wissensvermittlung in Allgemeinbildung oder in Fachtheorie
  • Sprachunterricht
  • Sozialpädagogische Begleitung

Wer hat Zugang?

Ausbildungsbegleitende Hilfen sind für Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung und einer „guten Bleibeperspektive“ ab dem vierten Monat möglich.
Für Menschen mit Duldung ist der Zugang ab dem 13. Monat Aufenthalt in Deutschland gegeben.

Nähere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Was heißt „gute Bleibeperspektive“?

Menschen, die aus Herkunftsländern mit einer Schutzquote von über 50 Prozent kommen, haben nach Auffassung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eine sogenannte gute Bleibeperspektive. Momentan trifft dies auf die Herkunftsländer Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Syrien und Somalia zu. Welche Herkunftsländer das Kriterium Schutzquote (>/= 50 %) erfüllen, wird halbjährlich festgelegt.

Zu beachten ist: Das Bundesinnenministerium und das BAMF folgen bislang weiterhin der Auffassung, dass Afghanen keine gute Bleibeperspektive haben. Die in der Verantwortung des BAMF stehenden Integrationskurse bleiben bis auf weiteres für Asylsuchende aus Afghanistan versperrt.

Berufsausbildungsbeihilfen

Um eine betriebliche oder außerbetriebliche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu ermöglichen, zahlt die Agentur für Arbeit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Zuschuss.

Gezahlt wird für die Dauer der Berufsausbildung. Der Antrag muss rechtzeitig, am besten vor Beginn der Berufsausbildung, bei der Agentur für Arbeit gestellt werden. Wenn Sie vorab schnell und einfach prüfen wollen, ob und in welcher Höhe Ihnen eine Berufsausbildungsbeihilfe voraussichtlich zusteht, können Sie den BAB-Rechner im Internet unter www.babrechner.arbeitsagentur.de nutzen.

Wer hat Zugang?

Ab dem 16. Monat Aufenthalt in Deutschland haben Geduldete und Menschen mit Aufenthaltsgestattung und einer „guten Bleibeperspektive“ die Möglichkeit Berufsausbildungsbeihilfen zu bekommen.

Nähere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Arbeitsagentur.