Projekte

Projekte zur Arbeitsmarktintegration & Qualifizierung

Die Koordinierungsstelle recherchiert laufende Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die sich mit der Arbeitsmarktintegration und Qualifizierung von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen beschäftigen. Die recherchierten und systematisierten Projekte werden fortlaufend an dieser Stelle veröffentlich.

Um einen möglichst vollständigen Überblick über die Projektlandschaft zu erhalten, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:

Kennen Sie Projekte, Maßnahmen oder Initiativen, die sich mit der Arbeitsmarktintegration und Qualifizierung von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen beschäftigen, führen selbst ein solches Projekt durch oder sind in den Planungen für ein solches Projekt?

Dann freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.


Angebote in Nordrhein-Westfalen

Diese Kartet bietet einen Überblick über bestehende Angebote zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- oder MIgrationshintergrund. Mit Hilfe des Buttons in der Kopfzeile können Sie die Angebote anhand von Angebotsarten filtern.

Bitte wählen Sie eine Angebotsart aus der Dropdown-Liste

Bochum | Sprachkurse für studieninteressierte Geflüchtete

Welches Ziel hat das Angebot?
Mit dem Angebot, das durch das Programm „NRWege ins Studium“ finanziert wird, möchte die Hochschule Geflüchteten ermöglichen, das notwendige Sprachliche Niveau für einen Hochschulzugang zu erwerben (TestDaF) und gleichzeitig dazu beitragen, dass Geflüchteten ein akademischer Zugang zu einer Tätigkeit in der Gesundheitsversorgung ermöglicht wird.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
An der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) können Geflüchtete an studienvorbereitenden Sprachkursen teilnehmen und erste Einblicke in das Studium der gesundheitsbezogenen Studiengänge erhalten. Neben den Sprachkursen, die in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) durchgeführt werden, finden an der hsg Bochum fachbezogene vorbereitende Kurse statt mit praktischen Einblicken ins Studium von Gesundheitsfachbereichen wie Hebammenwissenschaft, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege oder Gesundheit und Diversity.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an geflüchtete, studierfähige Menschen, die Interesse an einem Studium in einem gesundheitsbezogenen Studiengang haben.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Die Teilnehmenden sollten über erste Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 verfügen, einen Nachweis über eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen und einen Nachweis über ihren Aufenthaltsstatus haben.
Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?
Aktuell nehmen 7 Personen an der Maßnahme teil. Eine Person hat den Sprachkurs bereits erfolgreich abgeschlossen.

Wer fördert das Angebot?
Das Angebot wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen sowie Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Ann-Kristin von Domarus
T: 0234 777 271 28
E:nrwege(at)hs-gesundheit(dot)de

Anschrift:
Hochschule für Gesundheit
Gesundheitscampus 6-8
44801 Bochum
W: https://www.hs-gesundheit.de/de/thema/die-hochschule/international-office/studieninteressierte-fluechtlinge/

Bonn | Hauptschulabschluss Klasse 9 mit Basisqualifikation Pflege und Hauswirtschaft & Zusätzliche Betreuungskraft

Welches Ziel hat das Angebot?
Ziel ist es, innerhalb eines Jahres den Hauptschulabschluss Klasse 9 zu erlangen. Daran kann die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer*in angeschlossen werden und in der Folge die dreijährige Ausbildung zum/zur Altenpfleger*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in.

Welche Bestandteile hat das Angebot?

  • Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie und Geschichte/Politik
  • Unterricht in Pflegethemen und Themen der Alltagsbetreuung für Menschen mit Demenz
  • zwei Praktika

Es werden drei Zertifikate erlangt:

  • Hauptschulabschluss Klasse 9
  • Basisqualifikation Pflege und Hauswirtschaft
  • Zusätzliche Betreuungskraft

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Menschen, die den Hauptschulabschluss erlangen und anschließend einen Pflegeberuf ergreifen möchten.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?

  • Vorkenntnisse in Mathematik, Deutsch, Englisch und Biologie
  • Sprachkenntnisse ab Niveau B1

Wer fördert das Angebot?
Das Angebot wird vom Jobcenter bzw. der Arbeitsagentur gefördert.

An welchen Standorten kann man an dem Angebot teilnehmen?
Das Angebot gibt es in der Stadt Bonn.
 
Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Bettina Vogel
T: 0228 965 454 0
E: vogel(at)bv-pg(dot)de

Anschrift
Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e. V. 
Fraunhofer-Straße 1
53121 Bonn
W: www.bv-pg.de

Bonn | Projekt Zukunft: Integrationsinitiative am Universitätsklinikum Bonn

Welches Ziel hat die Integrationsinitiative?
Das Angebot hat zum Ziel, geflüchteten Menschen den Zugang zu einer beruflichen Qualifizierung in einem Pflegeberuf zu ermöglichen. Zudem kann die Sprachfähigkeit verbessert werden und ein Sprachzertifikat während der Maßnahme erworben werden

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Nach einem erfolgreichen Auswahlverfahren, das aus einem Sprachtest und einem Bewerbungsgespräch besteht, durchlaufen die Teilnehmenden ein dreimonatiges Praktikum in einem Bereich des Universitätsklinikums, in dem sie eine Ausbildung anstreben. Begleitend absolvieren die Teilnehmenden einen Sprachkurs vor Ort im Umfang von 12 Unterrichtseinheiten, der das Ziel:B2 oder C1 hat. Zusätzlich werden die Teilnehmenden sozialpädagogisch betreut. Der Zugang zu den Ausbildungsplätzen im Universitätsklinikum ist durch das gemeinsame Kennenlernen im Praktikum und durch einen engen Austausch aller am Angebot Beteiligten relativ niedrigschwellig. Für eine Überbrückung der Zeit zwischen Praktikumsende und Ausbildungsbeginn stehen den Teilnehmenden das Freiwillige Soziale Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst als Maßnahmen zur Verfügung. Eine Fortführung des Sprachkurses währenddessen ist bei Bedarf möglich.

An wen richtet sich das Angebot?
Die Integrationsinitiative des Universitätsklinikums Bonn richtet sich an geflüchtete Menschen, die Interesse an einer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege haben.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Interessierte Personen müssen den Integrationskurs bereits absolviert haben, über eine mindestens neunjährige Schuldbildung verfügen und ein Sprachniveau auf Höhe des Niveaus A2 haben.

Wie viele Personen nehmen aktuell an der Integrationsinitiative Teil?
Derzeit nehmen 12 Personen teil. 31 weitere Personen haben das Angebot bereits erfolgreich durchlaufen.

Wer fördert die Integrationsinitiative?
Das Angebot wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie durch die europäischen Sozialfonds gefördert.

Welche Kooperationspartner sind an der Integrationsinitiative beteiligt?
Das Angebot wird in Kooperation mit den Euro-Schulen Leverkusen und der Agentur für Arbeit in Bonn durchgeführt. Die Euro-Schulen führen den Sprachkurs durch während die Agentur für Arbeit eine wichtige Rolle bei der Gewinnung der Teilnehmenden einnimmt.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Angela Fechner
T: 0228 194 99
E: angela.fechner(at)ukbonn(dot)de

Anschrift:
Universitätsklinikum Bonn
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn
W:http://www.ukb.uni-bonn.de

Bonn | Sprungbrett Pflege

Welches Ziel hat das Angebot?
Ziel des Projektes „Sprungbrett Pflege“ ist es, geflüchtete Menschen nachhaltig bei ihrer beruflichen Integration in die Altenpflege zu unterstützen. Das Projekt bietet einen niederschwelligen Einstieg und eine lückenlose Bildungskette, mit der die Teilnehmenden sukzessive für eine Altenpflege-Ausbildung interessiert und befähigt werden. Zentrale Ziele sind dabei: verbesserte Sprachkenntnisse, die Einbindung in ein Netzwerk, das Erlangen von Sicherheit und Systemwissen sowie fachliche Qualifizierung.

Welche Bestandteile hat das Angebot?

Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen:

  • Vorbereitender Sprachunterricht auf dem entsprechenden Niveau der Teilnehmenden
  • Vermittlung von Fachwissen im Bereich Altenpflege
  • Aktivitäten zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration (Exkursionen, Kommunikationstrainings, Bewerbungstrainings etc.)
  • Einbindung der Teilnehmenden in ein Mentorenprogramm
  • Unterstützung der Teilnehmenden bei der Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen
  • Unterstützung der Teilnehmenden beim Übergang in den Hauptschulabschluss oder in eine Ausbildung der Altenpflege 

Um auch Eltern die Teilnahme am Programm zu ermöglichen, wird eine begleitende Kinderbetreuung angeboten.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an geflüchtete Menschen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Potenzielle Teilnehmende müssen das Sprachniveau A1 erfolgreich abgeschlossen und Interesse an einer Ausbildung in der Altenpflege haben.

Wer fördert das Angebot?
Das Angebot wird von der Skala-Initiative gefördert.

An welchen Standorten kann man an dem Angebot teilnehmen?
Das Angebot gibt es in der Stadt Bonn.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Jana Braun
T: 0228 965 454 28
E: braun(at)bv-pg(dot)de

Anschrift
Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e. V. 
Fraunhofer-Straße 1
53121 Bonn
W: www.bv-pg.de

Bonn | Willkommen in der Pflege – „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“

Welches Ziel hat das Angebot?
Müttern den Einstieg in Pflege- und Gesundheitsfachberufe bieten und ihnen eine neue persönliche Perspektive für eine wirtschaftliche Unabhängigkeit eröffnen.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Ein modular in 3 Phasen aufgebautes Angebot, bei dem Einstieg jederzeit möglich ist und das auf jede Mutter persönlich zugeschnitten wird. Je nach Voraussetzung können die Teilnehmerinnen sofort in die Qualifizierungsphase einsteigen. Die Module werden alle aus einer Hand angeboten.

Phase I – Einstieg
Im ersten Schritt führen wir ein persönliches Beratungsgespräch mit den Teilnehmerinnen. Wir stellen das Berufsbild vor, skizzieren Möglichkeiten des Einstiegs und erörtern anschließend die nötigen Voraussetzungen.

Phase II – Orientierung
Einzelne Schnuppertage in der stationären oder ambulanten Pflege, begleitet von Mentorinnen, die wir ausgebildet haben und die denselben Weg gegangen sind, den die Teilnehmerinnen anstreben. Begleitung bei der Anerkennung eines ausländischen Schul- bzw. Berufsabschlusses. Zugleich erweitern die Teilnehmerinnen ihre Kenntnisse der deutschen Sprache sowie in den Bereichen fachbezogene Sprache, Systemwissen in Deutschland und grundlegende Schlüsselkompetenzen für die Gesundheitsfachberufe. Zwei zweiwöchige Berufspraktika, Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.  Gegebenenfalls individuelle psycho-soziale Beratung. Während der Orientierungsphase bieten wir eine Kinderbetreuung in unserem Hause an.

Phase III – Qualifizierung
Während der anschließenden Qualifizierungsphase beginnen die Teilnehmerinnen eine berufsqualifizierende Ausbildung, die nach einem Jahr in den Beruf der staatlich anerkannten Altenpflegehelferin mündet oder nach drei Jahren mit dem Abschluss der staatlich anerkannten Altenpflegerin beendet wird. Auch das Erlangen des Hauptschulabschlusses mit Basisqualifikation in der Pflege oder der Abschluss als zusätzliche Betreuungskraft nach § 43b SGB XI sind möglich.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an alle Mütter mit Migrationshintergrund im Alter von 18 bis 55 Jahren, unabhängig von ihren Qualifikationen.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Mutter mit Migrationshintergrund im erwerbsfähigen Alter.

Wer fördert das Angebot?
Das Angebot wird im Rahmen des Programms „Stark im Beruf “ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

An welchen Standorten gibt es das Angebot?
In der Stadt Bonn.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Heidemarie Jeep, Projektleiterin
E: jeep(at)bv-pg(dot)de
T: 0228 965 454 26

Anschrift
Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe, e.V.
Fraunhofer-Straße 1
53121 Bonn
W:www.bv-pg.de

Dortmund | Care for Integration II

Welches Ziel hat das Angebot?
Das Angebot hat zum Ziel, geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Erwerb des Hauptschulabschlusses zu unterstützen, den Spracherwerb zu fördern und somit die Zugangsvoraussetzungen für eine Ausbildung in der Altenpflegehilfe zu schaffen.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Das Projekt ist aufgeteilt in zwei Module. Im ersten Modul „Kompetenzzentrum Altenpflege“, das 12 Monate dauert, erwerben die Teilnehmenden erste theoretische und praktische Grundkenntnisse in der Altenpflege. Zudem wird die berufliche Fachsprache erlernt, bzw. vertieft. In diesem Modul sind erste Praktika in einer Pflegeeinrichtung vorgesehen. Das zweite Modul bildet die Ausbildung in der Altenpflegehilfe, die in Teilzeit stattfindet und auf 18 Monate verlängert ist. Der theoretische Unterricht umfasst 750 Stunden. Der praktische Teil erfolgt in Altenpflegeeinrichtungen. Während der praktischen Ausbildung erhalten die Teilnehmenden 1 Woche pro Monat zusätzliches Sprachtraining. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Abschlussprüfung in 3 Teilen ab.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Projekt Care for Integration richtet sich an geflüchtete Menschen und Personen mit Migrationshintergrund.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Interessierte Personen müssen mindestens das Sprachniveau auf dem Niveau A2 haben und 9 Jahre die Schule im Heimatland besucht haben. Auch müssen sie gesundheitlich geeignet sein, um den Beruf ergreifen zu können.

Wie viele Personen nehmen aktuell an der Integrationsinitiative Teil?
Am ersten Durchlauf des Projektes (Care for Integration I) nehmen rund 90 Personen teil. Die Teilnehmenden absolvieren gerade ihre Abschlussprüfungen. Am zweiten Durchlauf, der Ende August 2018 begonnen hat, nehmen rund 120 Personen teil.

Wer fördert die Integrationsinitiative?
Das Angebot wird durch die Jobcenter und die Agenturen für Arbeit gefördert. Im ersten Durchlauf wurde das Projekt auch durch Mittels des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Europäischen Sozialfonds unterstützt.

An welchen Standorten gibt es das Angebot?
Care for Integration gibt es derzeit an sieben Standorten der Akademie für Pflegeberufe und Management: in Bielefeld, Duisburg, Düsseldorf, Münster, Heinsberg, Köln und Lippstadt.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Hannah Kleines
T: 0160 931 617 88
E:hannah.kleines(at)apm-nrw(dot)de

Anschrift:
Akademie für Pflegeberufe und Management gGmbH
Alte Straße 65
44143 Dortmund
W:http://www.apm-nrw.de/ausbildungundumschulung/projekte/

Düren | KuBIG - Kultursensible Berufsgrundqualifizierung und Integration im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe

Welches Ziel hat KuBIG?
Das Ziel von KuBIG ist die Integration von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen in Pflegeberufe mit Blick auf eine kultursensible Vorgehensweise. Die Teilnehmenden können Qualifikationen zur Betreuungskraft nach §53c SGB XI oder/und zur Pflegediensthelferin bzw. zum Pflegediensthelfer erwerben. Darüber hinaus kann in einem neunmonatigen Kurs der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 in einer externen Prüfung erworben werden mit gleichzeitiger Qualifikation im Pflegebereich.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
KuBIG hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zwischen 18 und 35 Jahren, die derzeit noch keinen Zugang zur beruflichen Ausbildung gefunden haben, für Tätigkeiten im Gesundheits- und Pflegebereich zu interessieren. Seit 2015 berät, qualifiziert und vermittelt low-tec arbeits- und ausbildungssuchende Menschen. Darüber hinaus bietet low-tec für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in den Seniorenheimen Fortbildungsangebote, hinsichtlich des kultursensiblen Ansatzes in der Pflege an. KuBIG arbeitet auch auf der arbeitsmarkpolitischen Ebene, um nachhaltig die Methoden und Ansätze von KuBIG in den Bildungsangeboten zu implementieren.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Langzeitarbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund, EU-Zuwanderer*innen ohne Schul-und Berufsabschluss sowie geflüchtete Menschen.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Das Angebot steht Menschen zwischen 18 und 35 Jahren offen, die mindestens 1 Jahr arbeitslos sind, ein Interesse für Pflege haben und Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 oder B2 haben, um dem Unterricht folgen zu können.

Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?
Aktuell nehmen 59 Personen teil. Von 2015 bis 2018 sind insgesamt 321 Personen in das Angebot eingemündet und 153 Personen konnten erfolgreich in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden.

Wer fördert KuBIG?
Das Projekt KuBIG wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Europäischen Sozialfond sowie durch die beiden Jobcenter der Städteregion Aachen und des Kreises Düren gefördert.

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
KuBIG kooperiert mit den Jobcentern des Kreises Düren sowie der Städteregion Aachen, dem Krankenhaus Düren, den LVR-Kliniken Düren, der Stadt Eschweiler und ca. 15 Einrichtungen der stationären und ambulanten Altenpflegehilfe aus der Region.

An welchen Standorten wird KuBIG angeboten?
Das Angebot findet an den Standorten der low-tec Düren und Eschweiler statt.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Marion Klein-Bojanowski
T: 02421 4036-49
E:m.klein-bojanowski(at)low-tec(dot)de

Anschrift:
low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH
Paradiesbenden 16
52349 Düren
W:http://www.low-tec.de/kubig-hauptschulabschluss-und-qualifizierung-in-der-pflege-2

Essen | Qualifizierung zum Helfer/in in der Pflege für Menschen mit Migrationshintergrund am Universitätsklinikum Essen

Welches Ziel hat die Integrationsinitiative?
Das Angebot hat zum Ziel, geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund für eine qualifizierte Ausbildung in der Pflege zum Gesundheits-und Krankenpfleger/in oder alternativ zum Gesundheits- und Krankernpflegehelfer/in vorzubereiten.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Das Projekt ist aufgeteilt in drei Teilmodule. Mit 402 Unterrichtseinheiten erfolgt die sprachliche Qualifizierung mit Deutsch für die Pflege. Am Projektende soll das Sprachniveau auf Niveau B2 erreicht werden mit Abschluss einer entsprechenden Zertifikatsprüfung. Während des zweiten Moduls erhalten die Teilnehmer/innen pflegefachlichen Unterricht. In 200 Unterrichtseinheiten werden durch ausgebildete Pflegekräfte des Universitätsklinikum Essen theoretische Grundlagen für eine Tätigkeit zum Helfer/in in der Pflege vermittelt. Um den Teilnehmern/innen eine Orientierung in dem Arbeitsfeld Gesundheitswesens zu geben und einen hohen Theorie-Praxis-Bezug herzustellen, hospitieren die Teilnehmer/innen in einem Umfang von ebenfalls 200 Unterrichtseinheiten auf Stationen im Universitätsklinikum Essen und lernen somit den pflegerischen Alltag in einem Krankenhaus kennen. Nach erfolgreichem Abschluss der sechsmonatigen Qualifizierung können die Teilnehmer/innen eine Ausbildung am Universitätsklinikum Essen beginnen.

An wen richtet sich das Angebot?
Menschen mit Migrationshintergrund, die noch Unterstützung beim Erwerb der deutschen Sprache benötigen, mit oder ohne Vorerfahrung in den Gesundheitsberufen.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Interessierte Personen müssen mindestens das Sprachniveau auf sicherem Niveau B1 und ein Mindestalter von 18 Jahren haben  Eine positive Grundhaltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen sowie Interesse an einer pflegerischen Tätigkeit sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen.

Wie viele Personen nehmen aktuell an der Integrationsinitiative Teil?
Im aktuellen Projekt für den Zeitraum Februar 2019 bis Juli 2019 nehmen 13 Personen teil. Es ist ein Folgeprojekt für Herbst 2019 geplant.

Wer fördert die Integrationsinitiative?
Das Angebot wird durch Bildungsgutscheine über das Jobcenter Essen gefördert.

An welchen Standorten gibt es das Angebot?
Universitätsklinikum Essen

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Dr. Ingo Neupert
T: 0201-723 262 3
E:ingo.neupert(at)uk-essen(dot)de

Anschrift:
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55
45147 Essen
W: www.uniklinikum-essen.de

Gevelsberg | Zukunft Plus - Integration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern und Geflüchteten

Welches Ziel hat das Angebot?
Das Angebot hat das Ziel, Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geflüchtete durch individuelles Coaching in Arbeit, Ausbildung, Schule und Schule zu vermitteln. Weiterhin stehen die Vermittlung in Deutschkurse, Anerkennungsberatung, Unterstützung bei Bewerbungsaktivitäten, sowie die Vermittlung in Praktika und Qualifizierungsmaßnahmen im Fokus des Angebots.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Die Interessierten haben die Möglichkeit, sich z. B. einmalig beraten zu lassen oder einen mehrmonatigen Coaching-Prozess in Anspruch zu nehmen, der das Ziel hat, die Personen in den hiesigen Arbeitsmarkt zu vermitteln; dazu gehört auch die Vermittlung in die Pflege- und Gesundheitsberufe. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich nach den Bedarfen der jeweiligen Person. Zeitweise werden Gruppenangebote angeboten, in denen beispielweise Vorstellungsgespräche eingeübt werden.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot sichtet sich an Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geflüchtete mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Um am Angebot teilnehmen zu können, müssen die Personen mindestens einen nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?
Im bisherigen Zeitraum haben ca. 1.000 Personen teilgenommen oder befinden sich noch im Coaching-/ Beratungsprozess.

Wer fördert das Angebot?
Das Angebot „Zukunft Plus“ wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerber/innen und Flüchtlingen (IvAF)" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
Das Angebot kooperiert mit dem AWO EN Jugendmigrationsdienst, der Diakonie Mark Ruhr, dem Caritasverband Witten e.V., dem Caritasverband Herne e.V., der bobeq  Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Bochum mbH sowie dem Jobcenter des Kreises Ennepe-Ruhr.

An welchen Standorten kann man an dem Angebot teilnehmen?
Das Angebot gibt es an den Standorten Bochum, Herne und im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Constanze Steinweg
T: 02332 588 815
E:  zukunftsperspektiven(at)awo-en(dot)de

Anschrift:
AWO Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Mühlenstr. 5
58285 Gevelsberg
W:  www.ivaf-netzwerk-zukunft-plus.awo-en.de

Gütersloh | Anpassungsqualifizierung internationale Pflegefachkräfte

Welches Ziel hat das Angebot?
Ziel des Angebotes ist die Anerkennung des im Ausland erworbenen Berufsabschlusses in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Der Anpassungslehrgang besteht aus 3 Theoriemodulen à 120 Stunden. In 72 Stunden werden zusätzlich die fachsprachlichen Kompetenzen vertieft. Der Anpassungslehrgang wird am Standort der ZAB GmbH in Gütersloh durchgeführt. Ein Abschlusskolloquium schließt den Lehrgang ab.Nach Eingang der Bewerbung, bestehend aus Lebenslauf und dem Bescheid des Landesprüfungsamtes, wird der Bewerber zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. In diesem Gespräch werden auch die Möglichkeiten der praktischen Anpassungsbedarfe besprochen.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an ausländische Pflegefachkräfte die eine berufliche Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegekraft anstreben.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Die Teilnehmenden benötigen eine gültige Aufenthaltsgenehmigung, entweder in Form eines Arbeitsvisums oder eines Visums für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen nach §17a Aufenthaltsgesetz.
Darüber hinaus benötigen wir den Anerkennungsbescheid des Landesprüfungsamtes Düsseldorf, der unter anderem die Teilnahme an einem Anpassungslehrgang empfiehlt. Weiterhin müssen die am Angebot interessierten Personen Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 nachweisen können.

Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?
Der erste Lehrgang startet am 30. September 2019 mit 25 Teilnehmenden.  

Wer fördert das Angebot?
Finanziert wird der Anpassungslehrgang durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“. Dieses zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarkt-integration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
Die Kooperationspartner der ZAB - Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH sind einerseits die Gesellschaftskliniken, die Klinikum Gütersloh gGmbH, die Sankt Elisabeth Hospital GmbH Gütersloh und das LWL- Klinikum Gütersloh, die Klinikum Bielefeld gGmbH, sowie weitere Kooperationseinrichtungen im Bereich der ambulanten Pflege.  

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Ulrike Steinecke
T: 05241 708 236 1
E: steinecke(at)zab-gesundheitsberufe.de

Anschrift:
ZAB-Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH
Hermann-Simon-Str. 7
33334 Gütersloh
W:www.zab-gesundheitsberufe.de

Köln | IQuaMed – Anerkennung Gesundheitsberufe

Welches Ziel hat das Angebot?
Das Programm IQuaMed entwickelt Curricula für alle reglementierten Gesundheitsberufe und bietet Qualifizierungen an, damit eine rasche und nachhaltige berufliche Integration gelingen kann. Spezialisierte Angebote wenden sich insbesondere an Ärzt/innen, Zahnärzt/innen und Apotheker/innen, an Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen und weitere medizinische Assistenzberufe.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Das mibeg-Institut Medizin bietet unter dem Programmtitel IQuaMed für alle akademischen Heilberufe und alle weiteren reglementierten Gesundheitsfachberufe Qualifizierungen zur Vorbereitung auf die berufliche Anerkennung an. Kursförmige, modulare und individuelle Qualifizierungen bereiten gezielt auf die Fachsprach- und Kenntnisprüfungen vor. Aktuelle Starttermine finden sich auf www.mibeg.de.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Programm IQuaMed richtet sich an aus dem Ausland kommende Fachkräfte, die einen akademischen Abschluss in einem Heilberuf erworben bzw. einen Gesundheitsfachberuf erlernt haben und in Deutschland im Gesundheitswesen arbeiten möchten.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Interessenten müssen ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. Diese müssen den Nachweis eines abgeschlossenen Studiums bzw. einer abgeschlossenen Berufsausbildung eines Gesundheitsfachberufs enthalten. Dazu muss der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse erbracht werden sowie der Anerkennungsbescheid einer zuständigen Stelle. Vor Qualifizierungsbeginn erfolgt eine ausführliche Beratung im Rahmen des Informationsseminars „Wege zur Anerkennung“.

Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?
Aktuell qualifizieren sich über hundert Gesundheitsfachkräfte am Institut. Allein über das Förderprogramm IQ haben in den letzten vier Jahren im mibeg-Institut Medizin über 700 Anerkennungssuchende am Programm IQuaMed teilgenommen, über 2000 Interessenten aus 80 Ländern wurden beraten, die Absolventen des Programms IQuaMed erreichten zu 82,2 % die angestrebte berufliche Anerkennung.

Wer fördert das Angebot?
Die Förderung erfolgt über alle berufsqualifizierenden Förderinstrumente, insbesondere über den Bildungsgutschein.

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
Das mibeg-Institut Medizin kooperiert mit zahlreichen Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere mit Kliniken, berufsständischen Kammern, den Bezirksregierungen, dem Landesprüfungsamt, mit Pflegeschulen, Schulen für Physiotherapie, Schulen für Ergotherapie und Hebammenschulen.

An welchen Standorten kann man an dem Angebot teilnehmen?
Das Angebot gibt es an zahlreichen Standorten in Nordrhein-Westfalen. Interessenten wenden sich direkt an das mibeg-Institut Medizin.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Die jeweiligen Ansprechpartner sind über die Website des mibeg-Instituts Medizin erreichbar.
T: 0221 336 046 10
E: medizin(at)mibeg(dot)de

Anschrift:
mibeg-Institut Medizin
Sachsenring 37-39
50677 Köln
W:http://www.mibeg.de

Leverkusen | MTRA – Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse

Welches Ziel hat das Angebot?
Wir bieten Fachkräften, die ihr Studium oder ihre Ausbildung  in ihrem jeweiligen Heimatland erfolgreich abgeschlossen haben, die Chance auf Anerkennung ihres Berufsstandes durch die Möglichkeit der Teilnahme am Anerkennungsprozess in unserem Unternehmen.
Wir sind an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert und bieten jedem MTRA (w/m/d), der das Anerkennungsverfahren erfolgreich abschließt, einen unbefristeten Vertrag an einem unserer Standorte.
 
Welche Bestandteile hat das Angebot?
Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens legt die zuständige Behörde genau fest, welche Inhalte der neue Mitarbeiter in Theorie und Praxis nachholen muss. Dadurch, dass wir die komplette Anerkennung bei uns im Hause anbieten können, sind Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt. Wir bieten sowohl die Theoriekurse als auch die nötigen Praktikumsstellen für die zu absolvierenden praktischen Stunden an. Wir kümmern uns zudem um den Kontakt mit den Behörden.
 
An wen richtet sich das Angebot?
Wir suchen Persönlichkeiten mit einer abgeschlossenen Ausbildung als „medical-technical radiology assistant”, „radiographer”, „radiologic technologist“ oder einem vergleichbaren Abschluss. Es wäre vorteilhaft, wenn die Interessenten mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringen. Sie sollten Teamplayer sein, die den Umgang mit Patienten schätzen und selbständig arbeiten. Erste Deutschkenntnisse (idealerweise Level B2 oder höher) sind ein Plus.
 
Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Ein erfolgreicher Abschluss als „medical-technical radiology assistant”, „radiographer”, „radiologic technologist“ oder eines vergleichbaren Abschlusses im Heimatland.
 
An welchen Standorten kann man an dem Angebot teilnehmen?
Wir legen von Anfang an den Fokus darauf, dass der neue Mitarbeiter bereits während der Anerkennungsphase an dem Standort eingesetzt wird, an dem er voraussichtlich auch danach arbeiten wird. Die neuen Mitarbeiter bekommen dadurch die bestmögliche Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit und können den Vorgesetzten und die Kollegen frühzeitig kennenlernen.
 
Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Tim Müller
T: 02171 727 296 2
E: akademie(at)med360grad(dot)de

Anschrift
Med 360 ° Rheinland GmbH
Marie-Curie-Straße 12
51377 Leverkusen
W: www.med360grad.de

Münster | Anpassungsqualifizierung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Welches Ziel hat das Angebot?
Ausländische Pflegefachkräfte sollen nach Abschluss der Qualifizierung in der Lage sein, Pflege in allen beruflichen Handlungsfeldern kompetent und reflektiert zu erbringen sowie als professionelle Pflegefachkräfte im Arbeitsmarkt zu agieren.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Die Anpassungsqualifizierung umfasst theoretischen Unterricht (modularisiert und orientiert am festgestellten theoretischen Nachschulungsbedarf). Bei Bedarf kann die Vermittlung von praktischen Einsätzen in Gesundheitseinrichtungen (orientiert am festgestellten praktischen Nachschulungsbedarf) erfolgen. Das Angebot wird u. a. durch fachsprachlichen Unterricht, Trainingseinheiten im Simulationszentrum des St. Franziskus-Hospitals, einen Kinaesthetics-Grundkurs und Unterstützung bei der Vorbereitung auf das Abschlussgespräch ergänzt.

An wen richtet sich das Angebot?
Zugewanderte Pflegepersonen vorrangig aus Nicht-EU-Ländern, die in ihrem Herkunftsland eine Pflegeausbildung abgeschlossen haben und in ihrem Beruf in Deutschland arbeiten möchten.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnehmer erfüllt sein?
Ein Qualifikationsnachweis im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege aus dem Heimatland und der Anerkennungsbescheid des Landesprüfungsamtes Düsseldorf muss vorliegen. Die Teilnehmenden sollen über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen (mindestens B1).

Wie viele Personen nehmen aktuell an der Qualifizierung teil?
Die erste Qualifizierungsmaßnahme wird im Juli 2019 mit ca. 20 Teilnehmenden beginnen.

Wer fördert das Angebot?
Die Maßnahme wird durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ (IQ NRW) finanziert und zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
Der praktische Teil der Qualifizierungsmaßnahme findet in Krankenhäusern, Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten in der Region Münster statt.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Dr. Gertrud Bureick
T: 0251 / 270 79 21
E: bureick(at)st-franziskus-stiftung(dot)de

Anschrift:
St. Franziskus-Hospital Münster
Hohenzollernring 70
48145 Münster

Oberhausen | ZIEL-Zugänge ins Erwerbsleben

Welches Ziel hat das Angebot?
Das Angebot soll den Teilnehmenden den Einstieg in den Gesundheitsberuf Pflege ermöglichen. Gleichzeitig ist ZIEL eine optimale Vorbereitung für eine Ausbildung in der Pflege.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Das Projekt umfasst drei Module. Das erste Modul „Erste Hilfe – Erstes Deutsch“, schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu medizinischen Berufsfeldern. In der 80 Unterrichtseinheiten umfassenden Maßnahme, durchlaufen die Teilnehmenden einen Erste Hilfe Kurs, der mit einem themenbezogenen Sprachkurs gekoppelt ist. Hier ist auch ein Assessment vorgesehen. Das zweite Modul „Betreuungsassistent/-in“ umfasst 240 Unterrichtseinheiten. Neben einem theoretischen Vorbereitungskurs besuchen die Teilnehmenden eine begleitete Hospitation, ein Sprachtraining und ein Training für den Arbeitsmarkt. Das dritte Modul „Pflegediensthelfer/-in“ (460 Unterrichtseinheiten) besteht aus der theoretischen Ausbildung zum Pflegediensthelfer bzw. zur Pflegediensthelferin, einem Praktikum, einem Sprachtraining und dem Themenfeld „Interkulturalität in der Pflege“.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Projekt ZIEL richtet sich an Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen, allerdings ist ein Sprachniveau von mindestens A1 empfehlenswert.

Wer fördert das Angebot?
Das Angebot wird durch die Jobcenter und die Agenturen für Arbeit gefördert.

An welchen Standorten gibt es das Angebot?
In NRW wird das Projekt am Standort Oberhausen durchgeführt. Es kommen vorrausichtlich zukünftig weitere Standorte hinzu. Deutschlandweit wird die Maßnahme auch in München und Hamburg angeboten. Auch hier werden weitere Standorte hinzukommen.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Katrin Rüttger
T: 0152 042 385 20
E:katrin.ruettger(at)johanniter(dot)de

Anschrift:
Johanniter-Akademie I Campus Oberhausen
Musikweg 2
46047 Oberhausen
W: http://www.johanniter-akademie.de

Paderborn | Qualifizierungen für reglementierte Berufe im Gesundheitswesen im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Welches Ziel hat die Qualifizierung
Mit der Qualifizierung wird das Ziel verfolgt, die Teilnehmenden auf die Kenntnisprüfung für die Anerkennung der im Drittstaat erworbenen beruflichen Qualifikation "Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpflege" in Deutschland vorzubereiten.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Der Kurs zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung beinhaltet 210 Stunden Theorie und ein 3-wöchiges Praktikum im Krankenhaus. Die Kenntnisprüfung, die mündlich und praktisch abgenommen wird, ist nicht Bestandteil des Vorbereitungskurses und wird nach Terminabstimmung mit dem Landesprüfungsamt gesondert am Standort Paderborn durchgeführt.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Pflegefachkräfte aus Drittstaaten, die in ihrem Heimatland eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege abgeschlossen haben jetzt in Deutschland tätig werden wollen.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Das Angebot steht Pflegefachkräften offen, die einen Bescheid über den Antrag auf Anerkennung der im Drittstaat erworbenen Qualifikation als Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger vom Landesprüfungsamt Düsseldorf bekommen haben, gesundheitlich für die Ausübung des Berufes geeignet sind und Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nachweisen können.

Wie viele Personen nehmen aktuell an der Qualifizierung teil?
Der Vorbereitungskurs mit 18 Personen ist abgeschlossen. Zurzeit finden die mündlichen und praktischen Kenntnisprüfungen statt.

Wer fördert die Qualifizierung?
Für die Qualifizierung liegt eine Maßnahmenzulassung nach AZAV vor.

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
Das Qualifizierungsangebot findet im Ausbildungsverbund mit der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe statt.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Dirk Lau
T: 05251 401 480
E:bildungszentrum(at)johannisstift(dot)de

Anschrift:
Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe St. Johannisstift
Neuhäuser Str. 24-26
33102 Paderborn
W:http://www.johannisstift.de

Siegen | Pflege kennt keine Grenzen

Welches Ziel hat das Angebot?

Ziel des Angebot ist es, geflüchteten Menschen den Beginn einer Ausbildung zu ermöglich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Berufen in der Altenpflege und in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Welche Bestandteile hat das Angebot?

Im Rahmen eines Freiweilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes können die Teilnehmenden erste Praxiserfahrung in einem der Pflegeberufe sammeln und im Rahmen eines Deutschkurses das Sprachniveau verbessern, um ein Niveau zu erreichen, das für die Ausbildung ausreicht.

An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot richtet sich an geflüchtete Menschen.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?

Die Teilnehmenden sollten Interesse an einer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Altenpflege haben und erste Deutschkenntnisse verfügen.

Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?

Aktuell nehmen 20 Personen teil und 10 Personen haben bisher die Maßnahme absolviert.

Wer fördert das Angebot?

Das Angebot wird ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert.

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?

Dirk Hermann

T: 0271 333 64 37
E:  dirk.hermann(at)diakonie-sw(dot)de

Anschrift:

Diakonie in Südwestfalen
Wichernstr. 40
57074 Siegen
W:  https://www.diakonie-sw.de/jobs-karriere/fsj-bufdi/

Wuppertal | Anpassungslehrgang Gesundheits- und Krankenpflege

Welches Ziel hat das Angebot?
Ziel des Angebotes ist die Anerkennung des im Ausland erworbenen Berufsabschlusses in den nicht akademischen reglementierten Gesundheitsfach- und assistenzberufen.

Welche Bestandteile hat das Angebot?
Der Anpassungslehrgang besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der theoretische Teil wird am Standort in Wuppertal durchgeführt. Da die Auflagen für den praktischen Teil individuell sind, können diese ggf. an den Praxiseinrichtungen der Akademie für Gesundheitsberufe abgeleistet werden. Insgesamt werden 360 Lehrgangsstunden und 76 Stunden integrierter Sprachunterricht angeboten. Der Lehrgang wird mit einem Abschlussgespräch abgeschlossen.

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich ausländische Fachkräfte mit einem Arbeitsvisum für den Bereich nicht akademisch reglementierte Gesundheitsfach- und Assistenzberufe und somit auch an Geflüchtete, die eine im Heimatland erworbene Fachausbildung nachweisen können und in Deutschland arbeiten möchten.

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen für die Teilnahme erfüllt sein?
Das Angebot steht Interessierten offen, wenn sie Qualifikationsnachweis im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus dem Heimatland nachweisen können und den Anerkennungsbescheid des Landesprüfungsamtes Düsseldorf haben, der unter anderem die Teilnahme an einem Anpassungslehrgang empfiehlt. Weiterhin müssen die am Angebot interessierten Personen Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 nachweisen können.

Wie viele Personen nehmen aktuell an dem Angebot teil?
Im Jahr 2018 haben 43 Personen am Angebot teilgenommen. Davon haben 41 Personen das Angebot erfolgreich durchlaufen.

Wer fördert das Angebot?
Finanziert wird der Anpassungslehrgang durch das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“. Dieses zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarkt-integration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Welche Kooperationspartner hat das Angebot?
Die Akademie für Gesundheitsberufe kooperiert mit dem Klinikverbund St. Antonius und St. Josef GmbH, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. sowie dem Helios Klinikum Niederberg gGmbH

Wer ist bei Interesse am Angebot ansprechbar?
Rabia Durgun
T: 0202 299 3761
E:  rabia.durgun(at)cellitinnen(dot)de

Anschrift:
Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege gGmbH
Vogelsangstraße 106
42109 Wuppertal
W: www.bildungsakademie-wuppertal.de