Projekte

Projekte zur Arbeitsmarktintegration & Qualifikation

Die Koordinierungsstelle recherchiert laufende Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die sich mit der Arbeitsmarktintegration und Qualifikation von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen beschäftigen. Die recherchierten und systematisierten Projekte werden fortlaufend an dieser Stelle veröffentlich.

Um einen möglichst vollständigen Überblick über die Projektlandschaft zu erhalten, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:

Kennen Sie Projekte, Maßnahmen oder Initiativen, die sich mit der Arbeitsmarktintegration und Qualifikation von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen beschäftigen, führen selbst ein solches Projekt durch oder sind in den Planungen für ein solches Projekt?

Dann freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.


Bunte Pflege

Caritasverband Rhein-Kreis-Neuss e. V.

Ziel des Projektes "Bunte Pflege" ist es, Menschen mit Migrationshintergrund auf eine Ausbildung in der Altenpflege oder Altenpflegehilfe vorzubereiten. Auf eine einmonatige Einstiegsphase folgt eine fünfmonatige Vorbereitungszeit, in der den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten wird, sich mit dem Berufsfeld Altenpflege auseinanderzusetzen, ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung zu absolvieren und ihre kommunikativen Kompetenzen auszubauen. Teilnehmen können Personen, die ihren Wohnsitz im Rhein-Kreis Neuss haben, mindestens einen Hauptschulabschluss nach der Klasse 9 nachweisen können sowie über gute Deutschkenntnisse (B1 und besser) verfügen.

Weiterführende Informationen:

caritas.erzbistum-koeln.de

Kontaktadresse:

CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH
Fachdienst für Integration und Migration
Salzstraße 55
41460 Neuss

Ansprechperson:

Linda Wegner
Projektleitung
E: linda.wegner(at)caritas-neuss(dot)de
T: 02131 269 344


Berufsfeldbezogene Qualifizierung (Alten-)Pflege

Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gemeinnützige Gesellschaft mbH

Das neue Lehrgangsangebot „Berufsfeldbezogene Qualifizierung (Alten-) Pflege“ welches im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ angesiedelt ist und im April 2018 in der FAW (Fortbildungsakademie der Wirtschaft ) gGmbH Köln starten soll, richtet sich an Flüchtlinge oder Asylbewerber mit Aufenthaltstitel, die in NRW ansässig und gemeldet sind und  eine berufsbezogene Vorbildung-und/oder Erfahrung in der (Alten-) Pflege mitbringen. Eine weitere Voraussetzung ist der  Nachweis eines A2-Sprachniveaus. Der Lehrgang dauert 6 monatige und schließt mit einem Zertifikat ab.

Weiterführende Informationen:

www.faw.de

Kontaktadresse:

Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gemeinnützige Gesellschaft mbH
Bonner Straße 324
50968 Köln

Ansprechperson:

Johanna M.Baues
E: johanna.baues(at)faw(dot)de
T: 0221 376 40 261


Care for integration

Akademie für Pflegeberufe und Management

Um Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten die Integration in Deutschland zu ermöglichen, haben die bpa Landesgruppe NRW und die Altenpflegeschule apm gGmbH mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit ein vom damaligen MGEPA und MAIS gefördertes Modellprojekt entwickelt, das den Erwerb von deutschen und berufsspezifischen Sprachkenntnissen, den Hauptschulabschluss sowie eine Ausbildung als Altenpflegehelferin/Altenpflegehelfer anbietet.

Weiterführende Informationen:

www.akademie-ueberlingen.de

Flyer Care for integration

Kontaktadresse:

Akademie für Pflegeberufe und
Management gGmbH
Akademie Überlingen
Alte Straße 65
44143 Dortmund

Ansprechperson:

Sina Yumi Wagner
Projektleitung
E: sinayumi.wagner(at)apm-nrw(dot)de
T: 0211 311 393 0


Futurum NRW

gGiD mbH

Seit Juli 2015 hat sich das Projekt Futurum NRW zum Ziel gesetzt,  Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Dortmund für den Pflege- und Gesundheitsbereich zu aktivieren, sie zu beraten und zu begleiten. Das Projekt arbeit eng mit der Anerkennungsberatung zusammen, leistet Jobcoaching und unterstütz bei Bewerbungsvorhaben. Falls notwendig werden die Teilnehmenden auch bei Behördengängen begleitet.

Weiterführende Informationen:

www.gid-do.de

Kontaktadresse:

gGiD mbH
Projekt Futurum NRW
Beuthstr. 21
44147 Dortmund

Ansprechperson:

Frau Saziye Altundal-Köse
E:  s.koese(at)gid-do(dot)de
T: 0231 286 78 753


Futurum NRW

Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe gGmbH

Futurum NRW fördert den Einstieg von arbeitsmarktfernen, arbeitslosen jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in qualifizierte Ausbildungen der Gesundheitsbranche. Es bietet einen ersten niedrigschwelligen Einstieg in eine Qualifizierungskette, die in höherwertige Berufe im Gesundheitssektor aufschließt.

Weiterführende Informationen:

www.sozialeteilhabe.de

Kontaktadresse:

Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe gGmbH
Projekt: Futurum NRW
Elberfelder Str. 87
42285 Wuppertal

Ansprechperson:

Narin Demircigil
E:  ndemircigil(at)diakonie-wuppertal(dot)de
T: 02020 269 21 100


KuBIG – Kultursensible Berufsgrundqualifizierung und Integration im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe

low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH

Das Projekt „KuBIG – Kultursensible Berufsgrundqualifizierung und Integration im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe“ – wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Laufzeit: 01.08.2015 – 31.03.2019, Ziel: Menschen zwischen 18 u. 35 Jahren in Gesundheits- und Pflegeberufe zu integrieren, die aufgrund niedriger Bildungsabschlüsse, Migrationshintergrund oder persönlichen Hemmnissen benachteiligt sind.

Weiterführende Informationen:

www.low-tec.de

Kontaktadresse:

low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH
Paradiesbenden 16
52349 Düren

Ansprechperson:

Marion Klein-Bojanowski
Projektleiterin KuBIG
E:  m.klein-bojanowski(at)low-tec(dot)de
T: 02421 403 649


Integrationsinitiative: Projekt Zukunft

Universitätsklinikum Bonn

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat die Integrationsinitiative ins Leben gerufen und bietet Praktikumsstellen für Flüchtlinge mit der Chance auf einen anschließenden Ausbildungsplatz. Als größtes Krankenhaus der Region verfügt das UKB über einen sehr hohen Standard und viel Erfahrung im Ausbildungsbereich. Angeboten werden Praktikumsstellen in Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen Berufen, handwerklichen Berufen und im Service.

Weiterführende Informationen:

Flyer Integrationsinnitiative UKB

Kontaktadresse:

Universitätsklinikum Bonn
Integrationsinitiative
Projektbetreuung
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn

Arbeitsagentur Bonn
Birgit Lußem
Berufsberaterin
Villemombler Straße 101
53104 Bonn

Ansprechperson:

Universitätsklinikum Bonn
Integrationsinitiative
Projektbetreuung
E:integrationsinitiative(at)ukbonn(dot)de
T: 0228 287 192 60

Arbeitsagentur Bonn
Birgit Lußem
Berufsberaterin
T: 0800 45 55 500


Integrationsprojekt für Flüchtlinge im Gesundheitswesen am Universitätsklinikum Essen

Universitätsklinikum Essen

Das Universitätsklinikum Essen bietet im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit dem Jobcenter Essen und der NeuenArbeit Essen geflüchteten Menschen eine berufliche Perspektive. Seit November 2016 werden die Teilnehmenden für eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege vorbereitet. Dabei erfolgt der Spracherwerb zusammen mit Hospitationen und Praxiserfahrungen in der Pflege.

Weiterführende Informationen:

www.uk-essen.de

YouTube: Perspektiven bieten im Gesundheitswesen

Kontaktadresse:

Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55
45147 Essen

Ansprechperson:

Ingo Neupert
E:   ingo.neupert@uk-essen.de
T: 0201 723 262 3


IQuaMed – Integration durch Qualifizierung und Anerkennung in medizinischen Arbeitsfeldern

mibeg-Institut Medizin

Das Programm „IQuaMed – Integration durch Qualifizierung und Anerkennung in medizinischen Arbeitsfeldern“ bietet im Kontext des Anerkennungsgesetzes für reglementierte Berufe im Gesundheitswesen Qualifizierungen an, die eine zielgerichtete und rasche Vorbereitung auf die Anerkennung ermöglichen sollen und langfristig als Konzept der Personalentwicklung von Einrichtungen des Gesundheitswesens in NRW getragen werden können.

Weiterführende Informationen:

www.mibeg.de
www.anerkennung-nrw.de

Kontaktadresse:

mibeg-Institut Medizin
Sachsenring 37–39
50677 Köln

Ansprechperson:

Dipl. Päd. Barbara Rosenthal
E: medizin(at)mibeg(dot)de
T: 0221 336 04 610


Modularisierte Anpassungsqualifizierung für zugewanderte Pflegekräfte

Canisius Campus Dortmund gGmbH, Katholische Akademie für Gesundheitsberufe

Das Teilprojekt des IQ-Netzwerkes NRW „Modularisierte Anpassungsqualifizierung für zugewanderte Pflegekräfte“ am Canisius Campus Dortmund gGmbH verfolgt das Ziel Anpassungslehrgänge in Kursform zu planen und durchzuführen, sodass am Ende des erfolgreich absolvierten Lehrgangs eine vollständige berufliche Gleichwertigkeit der Teilnehmer hergestellt werden kann.

Weiterführende Informationen:

www.pflegeschule-dortmund.de

Kontaktadresse:

Canisius Campus Dortmund gGmbH, Katholische Akademie für Gesundheitsberufe
Sonnenstr. 171
44137 Dortmund

Ansprechperson:

Katrin Lauter
E:  katrin.lauter(at)pflegeschule-dortmund(dot)de
T: 0231 317 78340


Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein

Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V.

Im Projekt werden Frauen auf eine Berufsausbildung in der Pflege vorbereitet. Alle Maßnahmen kommen aus einer Hand: sozialpädagogische Betreuung, Sprach- und Kompetenzfeststellung, Deutschunterricht, Anerkennung bzw. Nachholen von Schulabschlüssen, Erstellung eines Förderplans, Networking, Kinderbetreuung, Praktika und Vermittlung einer Ausbildungsstelle.

Weiterführende Informationen:

www.fachseminar-altenpflege-bonn.de

Kontaktadresse:

Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V.
Fraunhoferstraße 1
53121 Bonn

Ansprechperson:

Heidemarie Jeep
E:  jeep(at)bv-pg(dot)de
T: 0228 965 454 0


PiaF - Pflege in allen Farben

EWZ Entwicklungszentrum für berufliche Qualifizierung und Integration GmbH Dortmund

Das EWZ bringt Krankenpfleger und Krankenschwestern mit ausländischem Abschluss und Unternehmen aus der Pflegebranche zusammen und bereitet die Pflegenden aus dem Ausland auf die Anerkennung in der Gesundheits- und Krankenpflege vor.

Weiterführende Informationen:

www.ewz-do.de

Kontaktadresse:

EWZ GmbH
Evinger Platz 11
44339 Dortmund

Ansprechperson:

Martina Wahl
E:  info(at)ewz-do(dot)com
T:  0231 728 484 0


Projekt InCoach: Unterstützung bei der Integration Geflüchteter in Beschäftigung und Ausbildung

BiG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gemeinnützige GmbH

Ziel des Projektes InCoach ist ein metho­disch und organisatorisch klientenzentriertes Case Management für erwachsene Flüchtlinge, um ihre Voraussetzungen für Ausbildung und Beschäftigung zu verbessern und sie in ein Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnis nachhaltig zu integrieren. In den Städten Essen, Duisburg, Bochum, Mülheim und Oberhausen bietet InCoach in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern durch kontinuierliche und ganzheitliche Begleitung und Beratung der Flüchtlinge eine stabile Unterstüt­zung auf dem Weg in Beruf, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe. Besonderer Focus liegt dabei in der Unterstützung zur beruflichen Einmündung in Beschäftigungsfelder des Gesundheitswesens. InCoach wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weiterführende Informationen:

www.big-essen.de/incoach

Kontaktadresse:

BiG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gemeinnützige GmbH
Kruppstraße 82 - 100
45145 Essen

Ansprechperson:

Ute Galonski
E:  ute.galonski(at)big-essen(dot)de
T:  0201 361 4015


Qualifizierungen für reglementierte Berufe im Gesundheitswesen im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe St. Johannisstift

Im Rahmen des Programms „IQuaMed – Integration durch Qualifizierung und Anerkennung in medizinischen Arbeitsfeldern“ führt das Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe im Kontext des Anerkennungsgesetzes für reglementierte Berufe im Gesundheitswesen Qualifizierungen, speziell für den Bereich Krankenpflege, durch.

Weiterführende Informationen:

www.johannisstift.de

Kontaktadresse:

Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe St. Johannisstift
Neuhäuser Straße 24-26
33102 Paderborn

Ansprechperson:

Schulleitung Dirk Lau
E:  bildungszentrum(at)johannisstift(dot)de
T: 05251 401480


Studienvorbereitende Sprachkurse für Flüchtlinge und erste Einblicke in das Studium der gesundheitsbezogenen Studiengänge

Hochschule für Gesundheit

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum bietet studienvorbereitende Sprachkurse für geflüchtete Menschen und erste Einblicke in das Studium der gesundheitsbezogenen Studiengänge an. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Interesse an einem Studium, eine grundsätzliche Studierfähigkeit (nachgewiesen durch bisherige Bildungsabschlüsse), erste Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1, auf dem die selbstständige Bewältigung von Alltagskommunikation möglich ist. Interessierte können sich im International Office der hsg melden und donnerstags zwischen 13:00 und 15:00 Uhr mit ihren Unterlagen persönlich vorbeischauen (Kopie Aufenthaltsstatus, Sprachnachweis, übersetzte Kopien von Schulabschlusszeugnissen bitte mitbringen). Das Angebot wird durch das Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes "NRWege ins Studium für studieninteressierte Flüchtlinge" ermöglicht und durch das Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

Weiterführende Informationen:

www.hs-gesundheit.de

Kontaktadresse:

Hochschule für Gesundheit
Gesundheitscampus 6-8
44801 Bochum

Ansprechperson:

Sophia Wilczek
E:  internationaloffice(at)hs-gesundheit(dot)de
T: 0234 777 271 28