Arbeitshilfen

Arbeitshilfen

Hier finden Sie wichtige Broschüren und nützliche Arbeitshilfen zum Thema Arbeitsmarktintegration in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen.



Gewinnung von geflüchteten Menschen für die Pflege- und Gesundheitsberufe

Interessierte Menschen für die Einrichtungen im Bereich der Pflege und Gesundheit zu gewinnen steht im Fokus vieler Akteurinnen und Akteure im Gesundheits- und Pflegebereich. Wie kann es gelingen,  das Interesse von geflüchteten Menschen für die Pflege- und Gesundheitsfachberufe zu wecken?


Handlungsemfehlung - Praktika für Flüchtlinge

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)

Praktika können für Flüchtlinge ein erster und oftmals entscheidender Schritt auf dem Arbeitsmarkt sein. Gleichzeitig stellen sie einen wertvollen Beitrag von Unternehmen zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration von Flüchtlingen dar. Unternehmen und geflüchtete Personen lernen sich auf diesem Wege in einem festgelegtem Zeitraum von wenigen Wochen bis mehreren Monaten besser kennen: Berufsbilder kennenlernen, Interessen und Talente entdecken und sprachliche Kenntnisse sowie schulische und berufliche Vorqualifikationen einschätzen. Die Handlungsempfehlung „Praktika für Flüchtlinge“ ist als Ergänzung zur Handlungsempfehlung „Ausbildung von Flüchtlingen“ zu sehen, und legt den Fokus auf Praktika als Möglichkeit der Gewinnung und Ausbildungseinmündung von Flüchtlingen. Entlang eines konzeptuellen Rahmens werden verschiedene Schritte, vom grundsätzlichen Interesse, Praktika für Flüchtlinge anzubieten bis zum möglichen Übergang in eine Ausbildung oder Beschäftigung im eigenen Unternehmen skizziert. Nach einer kurzen Darstellung rechtlicher Grundlagen, werden die unterschiedlichen Arten von Praktika vorgestellt und abschließend synoptisch gegenübergestellt. Ein Kapitel über Kontaktaufnahmen zu Flüchtlingen bietet Impulse und Ideen, wie Flüchtlinge für das eigene Unternehmen gewonnen werden können. Wenngleich die Broschüre nicht spezifisch für den Pflege- und Gesundheitssektor ausgelegt ist, lassen sich ihre Inhalte weitestgehend übertragen und bieten somit insbesondere für Arbeitgeber in Einrichtungen des Pflege- und Gesundheitswesens aber auch für Lehrerinnen und Lehrer und Multiplikatoren eine gewinnbringende Übersicht zum Thema.         

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Download der Übersicht möglicher Praktika für Flüchtlinge


Ausbildungseinmündung von geflüchteten Menschen in den Pflege- und Gesundheitsberufen

Um eine Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen beginnen zu können, müssen die formalen Voraussetzungen wie zum Beispiel ein entsprechender Schulabschluss erfüllt sein. Aber auch die deutsche Sprache muss in ausreichendem Umfang beherrscht werden. Wie können geflüchtete Menschen dabei unterstützt werden, die formalen Voraussetzungen für die Ausbildung zu erfüllen und wie können Sprachkenntnisse vor- und/oder während der Ausbildung erworben werden?


Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: bestehende Praxisansätze und weiterführende Empfehlungen

Bertelsmann Stiftung

Die von Jutta Aumüller durchgeführte Studie untersucht bestehende Praxisansätze zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und basiert neben einer systematischen Recherche zu bestehenden Praxisansätzen auf der Auswertung von Experteninterviews mit Akteuren in für das Themengebiet zentralen Institutionen. Kapitel 1 beleuchtet zunächst rechtliche Hürden sowie Besonderheiten der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und betrachtet anschließend die Arbeitsmarktintegration als Gesamtprozess. Gerahmt von einer kontinuierlichen Beratung und Begleitung stehen die rechtliche und soziale Integration (Asylverfahren, Wohnen, Familiennachzug) einerseits und Instrumente der Arbeitsmarktintegration (Sprache, Kompetenzfeststellung, Berufsorientierung etc.) andererseits im Fokus. Kapitel 2 bietet eine weitreichende Darstellung der unterschiedlichen Aktivitäten der Arbeitsmarktakteure von Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Neben Politik und Verwaltung werden auch Aktivitäten von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden (insbesondere der Kammern) aber auch Praxisansätze, die auf ehrenamtlichen Engagement fußen, dargestellt. In Kapitel 3 werden dann die beschriebenen Maßnahmen einer systematischen Analyse unterzogen, die sich aus Zielrichtung, Problemanzeigen und Herausforderungen bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen ergeben. Kapitel 4 schließlich formuliert Handlungsempfehlungen auf Basis der vorhergehenden Analyse. Als Adressat der Studie können neben Politik und Verwaltung alle Akteure gesehen werden, die in der Gestaltung von Strukturen eingebunden sind und an einer (ersten und mit Blick auf das Studiendesign entsprechenden) Bewertung bestehender Instrumente interessiert sind.

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Praxishandreichung – Migrationsspezifische Verfahren zur Kompetenzfeststellung für Agenturen für Arbeit, Jobcenter und Arbeitsmarktakteure

IQ – Fachstelle für Beratung und Qualifizierung Forschungsinstitut betriebliche Bildung

Auch Flüchtlinge ohne abgeschlossene Berufsausbildung im Sinne des deutschen Bildungssystems verfügen häufig über arbeitsmarktrelevante Kompetenzen, die durch Berufserfahrung oder andere informelle und non-formale Lernprozesse erworben wurden. Diese Kompetenzen gilt es transparent und erfassbar zu machen. Basis dieser Praxishandreichung ist eine Modellierung des Beratungsprozesses, der je nach individuellen Bedarfen der Flüchtlinge variieren kann und die Passgenauigkeit der Kompetenzfeststellung verbessern soll. Die Praxishandreichung gibt eine Übersicht über fünf Kompetenzfeststellungsverfahren, die vom Arbeitskreis „Kompetenzfeststellung“ im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ erarbeitet und getestet wurden. Die vorgestellten Verfahren sind (mit Einschränkungen) direkt in die Beratung integrierbar und testen keine berufs(feld)spezifischen Kompetenzen, sondern berücksichtigen die besonderen Bedarfe von Menschen mit Migrationshintergrund. Wesentliches Element aller Verfahren ist das Empowerment der zu beratenden Personen. Der Herausgeber, die IQ Fachstelle „Beratung und Qualifizierung“, spricht mit der Handreichung die Agenturen für Arbeit, Jobcenter und Arbeitsmarktakteure an. Letzte können z. B. Arbeitgeber und (Fach-/Berufs-)Schulen in der Altenpflege sein, die ihre Beratungs- und Assessmentinstrumente für die Altenpflegeausbildung auf die Belange von Geflüchteten anpassen wollen und sich hierzu einen (ersten) Überblick über entsprechende Instrumente verschaffen wollen.

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Schnell und erfolgreich Deutsch lernen – wie geht das? Erkenntnisse zu den Determinanten des Zweitspracherwerbs unter besonderer Berücksichtigung von Geflüchteten

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Der Integrationskurs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist seit 2005 das zentrale staatliche Integrationsangebot für Menschen mit Migrationshintergrund und seit dem Herbst 2015 auch für Geduldete und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive zugänglich. Mit einem Umfang von 600 Stunden liegt der Fokus auf dem Erlernen der deutschen Sprache bis zum Niveau B1. Zu allgemeinen Einflussfaktoren auf den Zweit- bzw. Fremdspracherwerb liegt bereits eine breite Literaturbasis vor. Weniger aber zu den besonderen Bedarfen von Geflüchteten. Daher geht die Studie neben den Faktoren Motivation, Gelegenheit und Effizienz beim Erlernen der Zweit- bzw. Fremdsprache spezifischen auch Faktoren wie Stress, der Bewältigung von Traumata oder der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften nach. Die Autorinnen bestätigen die Wirksamkeit der Integrationskurse als Instrument, plädieren dafür, die erschwerte Lebenssituation von Geflüchteten im Rahmen der Integrationskurse anzuerkennen, Geflüchtete zu fördern und zu fordern, aber nicht zu überfordern. Von Interesse dürfte die Studie für alle Arbeitsmarktakteure sein, die in die sprachlichen Bildung von Geflüchteten oder Zuwanderern allgemein involviert sind. Unabhängig ob im Rahmen von Integrationskursen oder im Rahmen des berufsspezifischen Spracherwerbs in der Dualen-Ausbildung, da viele Hinweise auch unmittelbar am Arbeitsplatz konzeptionell (mit)gedacht und umgesetzt werden können.    

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Welche schulische Vorbildung bringen Geflüchtete für die Berufsausbildung mit?

Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB)

Die schulischen Kenntnisse von Geflüchteten sind je nach Herkunftsland, besuchten Schulen und Dauer der Flucht sehr unterschiedlich. Gleichzeitig ist die Schulbildung von Geflüchteten nicht einfach zu erfassen, da sie auf Grund der (Kriegs-)Situation im Herkunftsland die Schule nicht regelmäßig besuchen oder Bildungsgänge auf Grund von Flucht oft nicht abschließen konnten. Auch sind Schul- und Bildungssysteme in den Herkunftsländer teilweise ganz anders aufgebaut als in Deutschland und somit nicht 1:1 auf das hiesige Bildungssystem übertragbar. Friedel Schier fasst verschiedene Erhebungen und Studien der Jahre 2013 bis 2016 zur Schulbildung von Geflüchteten zusammen und bietet einen ersten Überblick über die Bildungslage – insbesondere der Geflüchteten aus Syrien und zieht eine erste Bilanz sowie mögliche Konsequenzen aus den angeführten Daten. Interessant für Arbeitgeber sowie Lehrende in der Altenpflege.

Download der Broschüre (CC BY-NC-ND 4.0 by Bundesinstitut für Berufsbildung)


Ausbildung von geflüchteten Menschen in den Pflege- und Gesundheitsberufen

Die Ausbildungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen sind anspruchsvoll. Geflüchtete Menschen beginnen die Ausbildung oftmals unter erschwerten Bedingungen und bedürfen besonderer Unterstützung, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Wie kann diesen Unterstützungsbedarfen optimal begegnet werden?


Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen in der Altenpflege

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Für die Altenpflege als „Mangelberuf Nr. 1“ werden in in der Zuwanderungsdynamik der letzten Jahre große Potentiale gesehen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Voraussetzung dafür ist, dass Einrichtungen in der Altenpflege bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen selbst aktiv werden. Hier gibt die Broschüre einen Überblick über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Flüchtlingen. Insbesondere werden gesetzliche Rahmenbedingungen dargestellt, die den Zugang zur Ausbildung und Beschäftigung in Abhängigkeit vom Aufenthaltsstatus für geflüchtete Menschen regeln. Für eine Tätigkeit in der Altenpflege sind neben allgemeinen auch berufsspezifische Sprachkenntnisse unabdingbar. Hier gibt die Broschüre Hinweise auf Handlungsempfehlungen und erste Anlaufstelle. Flüchtlinge haben je nach Aufenthaltsstatuts vollen oder eingeschränkten Zugang zu den regulären Angeboten der Arbeitsmarktförderung. Die Broschüre fasst die wesentlichen Angebote von der Einstiegsqualifizierung über ausbildungsbegleitende Hilfen bis hin zu Eingliederungszuschüssen für Unternehmen zusammen. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Arbeitgeber in Einrichtungen der Altenpflege. Auf Grund ihres überblicksartigen Charakters bietet sie aber auch eine gute Einführung für Schulleitungen, Lehrkräfte und weitere in der Beratung und Vermittlung im Umfeld der Altenpflege tätige Personen.

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Integration von Flüchtlingen in die Pflege. Zusammenfassung der Ergebnisse zur Ausschreibung des Deutschen Caritasverbandes e. V.

Deutscher Caritasverband e. V.

In 2016 hat der Deutsche Caritasverband e. V. über eine bundesweite Ausschreibung inspirierende Praxisbeispiele zum Thema „Integration von Flüchtlingen in die Pflege“ gesucht. Das Themenspektrum bezog sich dabei auf Zugangswege oder Akquise von geeigneten Flüchtlingen für die Mitarbeit in Altenpflegeeinrichtungen, Unterstützung von Flüchtlingen in Einrichtungen der Altenhilfe und der (berufsbezogenen) sprachlichen Qualifizierung von Flüchtlingen innerhalb oder außerhalb der Einrichtung. Von 20 Projekten wurden acht ausgezeichnet und in diesem Projektbericht näher dargestellt. Die vorgestellten Projekte werden lediglich knapp skizziert, enthalten aber stets Ansprechpersonen zur Kontaktaufnahme. Der Projektbericht kann daher in erster Linie als Impuls- und Ideengeber für Einrichtungen in der Altenpflege dienen, die sich auf den Weg machen wollen, Flüchtlinge gesellschaftlich wie beruflich zu integrieren.

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Handlungsemfehlung - Ausbildung von Flüchtlingen

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)

Der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Schritt zur Integration geflüchteter Menschen und Unternehmen können hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Unternehmen, die Flüchtlinge ausbilden, leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Integration, sie sichern gleichzeitig ihren Fachkräftenachwuchs, gewinnen motivierte Auszubildende und stärken ihre kulturelle Vielfalt. Zwar sind bei der Ausbildung von Geflüchteten auch Herausforderungen zu meistern, gleichzeitig gibt es aber einige Erfolgsfaktoren, die eine erfolgreiche Ausbildungsverlauf deutlich begünstigen. Die Broschüre stellt ein Schema zur Integration von Flüchtlingen in die betriebliche Ausbildung vor, das bei den ersten Vorüberlegungen beginnt und bis zur Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung rechtliche Grundlagen, besondere Eigenschaften der Zielgruppe, öffentliche Fördermaßnahmen oder betriebliche Unterstützungsmaßnahmen vorstellt, die zu einer gelingenden Ausbildung beitragen sollen. Abschließend werden erste Indikatoren vorgestellt, die den Erfolg der Ausbildung Geflüchteter im Unternehmen qualitativ messbar machen können. Unternehmen als Hauptadressaten dieser Broschüre, erhalten nicht nur eine kompakte Übersicht über die ersten relevanten Informationen zum Thema (mit Verweis auf Arbeitshilfen und weitere Informationen), sondern auch ein Handlungsmodell, das als konzeptionelle Grundlage wichtige Abschnitte der Ausbildung fokussiert. Dabei wird neben der beruflichen auch die gesellschaftliche Integration in der Freizeit thematisiert.

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Junge Geflüchtete - Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.)

Für die Eingliederung von jungen Geflüchteten in Deutschland sind eine erfolgreiche berufliche Qualifizierung und die Integration in den Arbeitsmarkt von grundlegender Bedeutung. Um die Transparenz über bestehende Angebote für diese Zielgruppe zu erhöhen, hat die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) in Zusammenarbeit mit den Partnern des Ausbildungskonsenses NRW die vorliegende Arbeitshilfe erarbeitet. Im Zentrum der Arbeitshilfe steht die tabellarische Übersicht von 38 ausgesuchten Angeboten für (nicht nur) junge Geflüchtete. Aufgeführt werden Angebote zum Erwerb der deutschen Sprache, Angebote zur Ausbildungsvorbereitung/Integration in Ausbildung und Beschäftigung sowie Strukturen zur Beratung und Begleitung. Im Anschluss an die Übersicht werden alle Förderangebote im Detail beschrieben und – dort wo möglich – der aktuelle Umsetzungsstand beschrieben. Weiterhin gibt die Arbeitshilfe Informationen zum Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule und Beruf“ und über den Förderprozess und die Zugangsvoraussetzungen für Ausländerinnen und Ausländer zu SGB-III geförderten Angeboten zur Berufsvorbereitung bzw. Integration in die Ausbildung. Ergänzend wird auf zentrale Internetseiten verwiesen, die über die rechtlichen Grundlagen und die Fachdiskussion zur Integration junger Geflüchteter informieren.

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Berufseinmündung von geflüchteten Menschen in den Pflege- und Gesundheitsberufen

Eine strukturierte und begleitete Berufseinmündung kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen nach der Ausbildung in dem Beruf zu verbleiben. Wie kann die Einmündung in einen Gesundheits-oder Pflegeberuf bestmöglich begleitet werden?


Ein Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und -förderung für Flüchtlinge

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Die aktuelle Zuwanderungsdynamik bietet ein großes Fachkräftepotential. Zur Erschließung dieses Potentials und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts gilt es, eine zügige Integration der Zugewanderten zu unterstützen. Das schließt die Integration in den Arbeitsmarkt ein. Insbesondere Arbeitgebern in der Altenpflege gibt die Broschüre einen aktuellen, breiten Überblick über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Flüchtlingen. Mögliche Informationsdefizite oder Hürden auf Seiten der Arbeitgeber für die Einstellung von Flüchtlingen und Migranten sollen auf diesem Weg abgebaut werden.

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Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen

Informationsverbund ASYL & MIGRATION/Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Durch zahlreiche Gesetzesänderungen haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Asylsuchenden und Flüchtlingen in den letzten Jahren erheblich verändert. Einzelnen Verbesserungen, etwa beim Zugang zur Ausbildungsförderung, stehen auch erhebliche Restriktionen gegenüber. So wurde für Asylsuchenden aus den sogenannten sicheren Herkunftsstaaten der Zugang zum Arbeitsmarkt weitgehend versperrt. Dabei folgte die Gesetzgebung aber keiner klaren Linie. Entstanden ist auf diese Weise ein System, bei dem der Zugang zum Arbeitsmarkt erstmals entscheidend von der Staatsangehörigkeit der Asylsuchenden abhängig sein kann. Daneben sorgen Unterschiede in der Verwaltungspraxis einzelner Bundesländer sowie Fehlinterpretationen der Gesetzeslage durch die lokale Verwaltung dafür, dass die Voraussetzungen des Arbeitsmarktzugangs noch unübersichtlicher geworden sind als sie es ohnehin schon waren. Dies stellt Betroffene ebenso wie die Beratungs- und die Verwaltungspraxis vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund versucht die Broschüre von Dr. Barbara Weiser (Caritasverband Osnabrück), einen allgemein zugänglichen Überblick über die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs sowie der sozialrechtlichen Fördermöglichkeiten zu geben. In zwei Teilen behandelt die Broschüre unter welchen Voraussetzungen eine Beschäftigungserlaubnis erteilt werden kann und welche sozialrechtlichen Unterstützungsmöglichkeiten es im Rahmen des Arbeitsmarktzugangs gibt.

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Berufsanerkennung von beruflich qualifizierten geflüchteten Menschen in den Pflege- und Gesundheitsberufen

Um in Deutschland in einem reglementierten Beruf wie zum Beispiel der Gesundheits- und Krankenpflege arbeiten zu können, muss ein im Ausland erworbener Berufsabschluss anerkannt werden. Wie können geflüchtete Menschen bestmöglich beim Prozess der beruflichen Anerkennung begleitet werden?


Erfolgreiche Integration. Evaluierung und Anerkennung Ausländischer Qualifikationen

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Zuwanderer mit ausländischen Qualifikationen stehen vor erheblichen Hindernissen bei der Entfaltung ihres Kompetenzpotentials und erzielen dadurch oft eine geringere Bildungsrendite in Bezug auf Beschäftigungschancen und Verdienstniveau. Insbesondere in reglementierten Berufen (darunter zählen in Deutschland u.a. auch die Pflege- und Gesundheitsberufe), führt eine fehlende formale Bewertung und Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen dazu, dass Zuwanderer diesen Berufen nicht nachgehen können. In fast allen OECD-Ländern existieren bereits Verfahren zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen, gleichzeitig nutzen nur relativ wenige Zuwanderer die Möglichkeit der Anerkennung ihrer Qualifikationen. Der Leitfaden „Erfolgreiche Integration. Evaluierung und Anerkennung Ausländischer Qualifikationen“ identifiziert Hindernisse und formuliert zehn Empfehlungen für wirksame Politikinstrumente zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Zu jedem der zehn Empfehlungen werden Informationen zu Hintergrund, Zielgruppe und Umsetzung in den OECD-Ländern geliefert. Herausgegeben von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), können als wesentliche Adressaten Akteure aus Politik und Verwaltung identifiziert werden, die an der Schaffung von Strukturen beteiligt oder mit der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen betraut sind. Der Leitfaden ist der zweite Band der OECD Publikationsreihe „Erfolgreiche Integration“. 

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