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2. Fachforum der Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufen NRW

5. Dezember 2018 | Wuppertal

Die interkulturelle Arbeit ist seit vielen Jahren ein wichtiges Thema in den Einrichtungen des Gesundheitswesens, jedoch lag der Fokus der angestoßenen Öffnungsprozesse auf der Klientinnen- und Klientenperspektive sowie der Fachkräftesicherung und –gewinnung. Anwerbeprogramme sind hinlänglich bekannt und mehr oder minder erfolgreich umgesetzt worden. Sehr viele Einrichtungen sind bereits auf einem guten Weg. Dennoch besteht Handlungsbedarf!

Mit Blick auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel, insbesondere im Pflegebereich, sind geflüchtete Menschen als potentielle Fachkräfte für das Gesundheitswesen in den Fokus gerückt. Die betrieblichen Rahmenbedingungen sind aber nicht immer optimal ausgestaltet und erfolgreiche Umsetzungsstrategien sind nicht flächendeckend vorhanden.
Die Einrichtungen des Gesundheitswesens sollten daher frühzeitig prüfen, inwieweit ihre bestehenden Strukturen und Aktivitäten den aktuellen Bedingungen und Anforderungen angepasst werden müssen.
Die Analyse und Überarbeitung der eigenen Struktur- und Handlungsprozesse ist dabei nicht nur eine anspruchsvolle Aufgabe, sondern auch ein Chance für den Aufbau einer zukunftsfähigen Organisation.

Interkulturelle Praxis ist eine Querschnittsaufgabe und muss durchgängig auf alle Ebenen bezogen werden. Denn weder der Einbezug der  Klientinnen- bzw. Klientenperspektive noch die Personalentwicklung und –gewinnung als Einzelmaßnahmen sind ausreichend für einen gewinnbringenden interkulturellen Prozess.  

Im Rahmen des Fachforums werden alle erforderlichen Perspektiven beleuchtet. Neben guten Praxisbeispielen, die mögliche Wege aufzeigen, geht es beim Fachforum um die notwendigen Rahmenbedingungen, sowohl auf der strukturellen als auch auf der individuellen Ebene. Ziel ist es, neben der fachlichen Qualifizierung ein gelingendes Miteinander auf der Arbeitsebene zu sichern und diesen relevanten Punkt in den Fokus der Debatte und weiteren Entwicklung zu stellen.

Die Veranstaltung findet am 5. Dezember 2018 im Interationalen Evangelischen Tagungszentrum "Auf dem heiligen Berg" in Wuppertal statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die verbindliche Anmeldung ist ab sofort und bis zum 27. November 2018 möglich.

Die Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Gesundheits- und Pflegeberufe NRW ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW). Wir werden aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) gefördert sowie aus anteiligen Mitteln der LAG FW NRW finanziert. Projektträger ist der Paritätische NRW. Umgesetzt wird das Projekt von der Paritätischen Akademie LV NRW e. V.

Ansprechpartner bei Rückfragen:
Sebastian Riebandt
T: +49 0202 28 22 218
E: welcome(at)healthcare-nrw(dot)de