Aktuelles

20 Geflüchtete informierten sich am 22. Februar in Hamm über eine Ausbildung in den Pflegeberufen

Rund 20 geflüchtete Frauen und Männer informierten sich in Hamm über Ausbildungsmöglichkeiten in den Pflegeberufen.

Rund 20 geflüchtete Frauen und Männer informierten sich nach einem gemeinsamen Frühstück am 22. Februar 2018 über Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege sowie in der Gesundheits- und Krankenpflege. Besonders interessiert waren die Teilnehmenden an den Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege, die von Heike Brauckmann-Jauer, Leiterin des Fachseminars für Altenpflege der Diakonie Ruhr-Hellweg in Holwickede und Bergkamen, vorgestellt wurden.

„Viele Frauen und Männer interessieren sich für die Altenpflege, aber die Zugangsvoraussetzungen und Anforderungen sind ihnen oft nicht klar“, so Melek Sert vom DRK-Kreisverband Hamm e. V., die die Veranstaltung in Kooperation mit der Koordinierungsstelle „welcome@healthcare“ organisierte. Die Referentin griff diese Informationsbedarfe in ihrem Vortrag auf und beantwortete zudem die vielen individuellen Fragen, die die Teilnehmenden hatten. Beispielsweise die Frage danach, ob Frauen auch Männer pflegen müssen oder wie die Themen Tod und Sterben in der Ausbildung behandelt werden.

Gerald Klad, der das Ausbildungszentrum für Pflegeberufe in Lippstadt leitet, stellte die Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege vor. Dabei zeigte er auch die Unterschiede zum Berufsbild Altenpflege auf. Besonders interessiert waren die Teilnehmenden an den Unterrichtsinhalten der Ausbildung sowie an den verschiedenen Stationen, die im Rahmen der Ausbildung durchlaufen werden müssen.

Beide Referierende machten deutlich, dass neben dem erforderlichen Schulabschluss gute Deutschkenntnisse erforderlich sind, um die Ausbildung erfolgreich meistern zu können. „Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sind mindestens erforderlich, um im Unterricht gut mitzukommen. Noch besser wäre C1.“, gab Klad den Teilnehmenden mit auf den Weg.

Sie möchten selbst eine Informationsveranstaltung zu den Pflege- und Gesundheitsberufen für geflüchtete Menschen veranstalten? Dann melden Sie sich gerne!